Engagement und Soziale Verantwortung

Egal was man liest, sei es die Bhagavad Gita, die Bibel, Kant oder andere wegweisende Schriften und Denker: Alle haben als Handlungsmaxime dasselbe propagiert: Handle so, dass dein Handeln niemanden verletzt, dass dein Handeln anderen als Beispiel dienen kann, dass dein Handeln nicht um der Früchte willen, sondern um des richtigen Handelns willen geschehe. Diese Schriften haben Jahrhunderte, Jahrtausende überdauert und wurden immer (wenn auch oft nur theoretisch) für richtig gehalten. Die darin liegende Botschaft scheint so etwas wie ein universelles Gesetz des Miteinanders zu sein. Sich daran zu halten kann also nicht so schlecht sein. Glaubt man an die Gesetze des Gleichgewichts, an Karma und Gerechtigkeit, so weiß man: Alles kommt zu einem zurück, irgendwann gleicht sich alles aus. Sich an die Werte des richtigen und guten Handelns zu halten lässt mich mit Zuversicht in die Zukunft schauen, gibt Grundsätzen und Werten wie Menschlichkeit, Miteinander und gegenseitige Rücksichtnahme eine große Bedeutung für mich und bereitet noch mehr Freude zu geben und zu teilen.

Und so habe ich mich entschieden, seit 2018 immer einen Teil der Einnahmen von Yoga Sattva einem guten Zweck zuzuführen. Und dabei bin ich letztlich, als Inhaberin von Yoga Sattva, nur die Überbringerin. Das Geld erwirtschaftet haben das ganze Jahr über auch die treuen Yogis, die mit jeder besuchten Stunde einen Teil dazu beigetragen haben und sogar ab und zu in einer Spendenkasse aufgestockt haben. Und dafür möchte ich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich DANKE sagen. DANKE an alle, die meine Stunden besucht und genossen haben. Ihr seid großartig und zusammen können wir auf unsere Beiträge stolz sein:

2018 gingen 451 € von Yoga Sattva an ein Internat für körperlich beeinträchtigte Kinder nach Kenia an den Lake Baringo. Ich selbst hatte zusammen mit meinem Mann und meiner Tochter dieses Internat vor Ort besucht. Es war keines der Vorzeigeprojekte für Touristen, sondern gnadenlos und berührende Wirklichkeit. Die Unterkunft der Kinder in diesem Internat ermöglicht ihnen ein Besuch in der nahegelegenen Schule (aufgrund der körperlichen Beeinträchtigung konnten viele nicht von ihrem zu Hause in die Schule laufen, öffentliche Verkehrsmittel dorthin gab es nicht). Außerdem setzt das Projektteam, dem wir die Spende übergeben haben, das Geld für Trinkwasser in der nahen gelegenen Schule und für medizinische Hilfsmittel wie Krücken, Prothesen und Rollstühle für die jungen Bewohner ein.

2019 gingen 351 € an das Missionsärztliche Institut Würzburg. Mit diesem Geld haben wir das Projekt von Dr. Gerold Jäger, eine Hautklinik in Mbarara in Uganda unterstützt. Von dem Geld wurde teilweise das Personal bezahlt und für Medikamente sowie deren Transport verwendet. Die Hautklinik wird von einem ugandischen Hautarzt geleitet, mit ihm arbeiten in der Hautklinik zwei weitere ugandische Hautärzte und ein Pfleger sowie eine Krankenschwester. Regelmäßig werden neue Hautärzte dort ausgebildet.

2020 bleibt unser Beitrag im Land, streng genommen in unserer Region in Buchen. Wieviel Geld und wohin werden wir Anfang nächsten Jahres hier veröffentlichen.